FAQ – Die häufigsten Fragen zum Bluthochdruck

Erschreckend viele Menschen sind in Deutschland und weltweit bereits von Bluthochdruck betroffen. Noch erschreckender: Viele Betroffene wissen gar nichts von dem Risiko, mit dem sie täglich leben. Daher ist es heutzutage besonders wichtig, sich zu informieren und auf mögliche Warnhinweise zu achten. Aus diesem Grund informieren wir Sie heute über die am häufigsten gestellten Fragen zum Bluthochdruck.

 

Was ist Bluthochdruck?

Bluthochdruck oder auch (arterielle) Hypertonie ist eine Erkrankung des Gefäßsystems, bei der die Blutdruckwerte dauerhaft zu hoch sind. Bei den meisten Betroffenen, die rund 90% entsprechen, ist eine organische Ursache nicht erkennbar. Hier sprechen Ärzte von einer primären Hypertonie.

Bei den restlichen 10% der Betroffenen liegt eine organische Erkrankung vor. Dabei kann es sich beispielsweise um die Verengung der Nierenarterien handeln, die den Blutdruck erhöhen. Dies nennt sich eine sekundäre Hypertonie.

 

Warum ist Bluthochdruck so gefährlich?

Bleibt der Bluthochdruck lange Zeit unerkannt und unbehandelt, so kann er im Laufe der Jahre lebenswichtige Organe wie das Herz, die Herzkranzgefäße, das Gehirn, die Nieren und die Blutgefäße schädigen. Die daraus resultierenden Folgen können schwerwiegende Krankheiten wie Herzinfarkte und Schlaganfälle sein.

 

Woher kommt Bluthochdruck?

Die genauen, körperlichen Ursachen für den Bluthochdruck sind bis heute nicht vollständig erforscht und bekannt. Bewiesen ist allerdings, dass Faktoren wie ungenügende Bewegung, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress den Bluthochdruck fördern. Dieser persönliche Lebensstil sowie auch erbliche Anlagen sind wichtige Gründe für einen zu hohen Blutdruck.

 

Wie kann ich Bluthochdruck erkennen?

Bei der Routineuntersuchung beim Arzt wird häufig auch der Blutdruck gemessen. Bei zu hohen Werten werden weitere Untersuchungen eingeleitet, denn durch nur eine einzige Blutdruckmessung lässt sich Bluthochdruck leider nicht feststellen. Dazu braucht es mindestens drei Blutdruckmessungen an zwei verschiedenen Tagen, um sicherzugehen, dass die Werte auch dauerhaft hoch sind und es sich nicht um Ausnahmefälle handelt.

Bei weiteren Zweifeln besteht die Möglichkeit einer 24-Stunden-Blutdruckmessung. Alle daraus resultierenden Werte zeigen dem Arzt, ob es sich um Bluthochdruck handelt und wie schwer die Krankheit ausgeprägt ist.

 

Wie lässt sich Bluthochdruck behandeln?

Ein gesunder Lebensstil ist das Heilmittel für die meisten Krankheiten. Daher lohnt sich der Wandel auch bei Bluthochdruck-Patienten. Oft lässt sich eine leichte Hypertonie durch eine gesunde Lebensweise auf normale Werte senken. Bei einer schweren Hypertonie hilft der gesunde Lebensstil, auf möglichst wenige Medikamente zurückgreifen zu müssen.

Der Wandel zu einem gesunden Lebensstil besteht im Grunde daraus, ein Normalgewicht anzustreben, auf Alkohol und Nikotin zu verzichten oder dessen Konsum einzuschränken sowie auch den Salzkonsum zu verringern. Ebenso sollte auch auf eine gesunde Ernährung, regelmäßige körperliche Betätigung und einen stressfreien Alltag geachtet werden.

 

Wann sind Medikamente notwendig?

Während Patienten mit einer leichten Hypertonie erst die Wirkungen ihrer Lebensumstellung abwarten können, sollten Patienten mit einer schweren Hypertonie sofort zu blutdrucksenkenden Medikamenten greifen. Die schlechte Nachricht dabei: Eine solche schwere Hypertonie lässt sich nicht heilen. Die Medikamente senken den Blutdruck, solange sie regelmäßig eingenommen werden. Setzt der Betroffene sie ab, steigt der Blutdruck im Regelfall wieder an. Trotzdem lässt sich durch die Medikamente das Fortschreiten der Erkrankung verhindern und ebenso das Risiko von bluthochdruckbedingten Herz-Kreislauf-Krankheiten verringern.

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